Telekom
bundesweit · in 100 % der Orte · Glasfaser, DSL
Ob eine Gemeinde Kupfer, Kabel oder Glasfaser hat, entscheidet darüber, was dort überhaupt zu bestellen ist. Hier steht für jede deutsche Gemeinde ab 870 Einwohnern der Ausbaustand aus dem Breitbandatlas des Bundes, und daneben die Anbieter, die dort tatsächlich schalten.
Sechs Marken mit eigener Seite: was sie schalten, über welche Leitung und wie weit sie reichen. Die übrigen 324 liefern regional. Sie stehen auf der Seite des Ortes, in dem es sie gibt.
Ein großer Teil dessen, was wie ein zu langsamer Anschluss aussieht, steht im eigenen Wohnzimmer. Der Ratgeber geht die häufigsten Ursachen durch und erklärt, was die Anschlussarten voneinander unterscheidet.
Standort des Routers, Störquellen, Funkfrequenz. Der Reihe nach.
Wie der Anschluss über die Fernsehleitung funktioniert und warum er sich geteilt wird.
Sieben Seiten zu WLAN, Anschlussarten und Vertragslaufzeiten.
Welche Leitung anliegt, entscheidet über die Geschwindigkeit mehr als der gebuchte Tarif. Die vier Wege unterscheiden sich im Tempo, vor allem aber darin, was sie beim Hochladen können und wovon sie abhängen.
Das Kupfer liegt fast überall, und das ist sein Vorteil. Sein Tempo hängt an der Entfernung zum nächsten Verteiler: Je länger der Weg, desto weniger kommt an. Deshalb trennt dieselbe Technik Nachbarorte, im einen sind 250 MBit/s zu haben und im anderen 50. Der Rückweg bleibt in jedem Fall schmal.
Die alte Fernsehleitung ist im Herunterladen fast so schnell wie Glasfaser. Beim Hochladen liegt sie weit darunter, oft bei einem Zehntel. Dazu gehört ein Strang einem ganzen Straßenzug gemeinsam, weshalb abends spürbar wird, wie viele Nachbarn gerade dasselbe tun.
Licht statt Strom, und deshalb ohne Verlust über die Entfernung. Als einzige der vier Techniken kann sie in beide Richtungen gleich schnell sein, was bei Videotelefonie und beim Sichern in die Cloud den Unterschied macht. Gebaut ist sie bisher in einem Teil der Gemeinden, und wo sie liegt, oft nur in einzelnen Straßen.
Eine Funkstrecke vom Dach zu einem Mast in Sichtweite, von dort geht es über Glasfaser weiter. Sie steht dort, wo sich das Graben nicht rechnet: in Streusiedlungen, einzelnen Tälern, am Ende langer Stichstraßen. Was ankommt, hängt an der freien Sicht zum Mast und an der Zahl derer, die daran hängen.
Welche davon an einer Adresse zu haben sind, sagt keine allgemeine Regel, sondern die Ortsseite. Wo gar keine Leitung ankommt, bleiben Mobilfunk und Satellit.
Ein Tarif mit 1.000 MBit/s ist überall buchbar und fast nirgends lieferbar. Was ankommt, hängt an der Leitung vor dem Haus: Glasfaser liegt in einem Teil der Gemeinden, Kabel folgt der Bebauung aus der Fernsehzeit, und DSL verliert mit jedem Kilometer Kupfer an Tempo. Deshalb steht auf jeder Ortsseite zuerst, was der Breitbandatlas des Bundes für die Gemeinde ausweist. Erst darunter steht, was sich dazu bestellen lässt.
Die Ausbauwerte gelten für die Gemeinde, nicht für ein einzelnes Haus. Ob an einer bestimmten Adresse geschaltet werden kann, sagt am Ende nur die Verfügbarkeitsprüfung des Anbieters. Die Seite nimmt einem den Umweg über zehn davon ab.